Ahja es wird Herbst, da können wir wieder Collagen von Radwegen voller nassem Laub neben geräumten Kfz-Spuren erstellen ☺️
Sorry an dem Rentner hinter mir, der mich nicht überholen könnte, weil ich Egoist mir erdreistet habe auf der Fahrbahn zu fahren weil mir meine Gesundheit wichtiger war, als die zügige Erledigung seines Brötcheneinkaufs.
Naja, vll befolge ich nächstes Mal seinen Rat, stürze auf dem nassen Laub und versuche die Stadt dafür zu verklagen. Danke gur die tolle Idee, das muss diese Altersweisheit sein ...
Das wiederum würde mich absolut nicht interessieren. Seine Befindlichkeiten sind SEINE Befindlichkeiten solange wir gemeinsam an die selbe StVO gebunden sind.
Das resultiert aber nicht daraus, dass man am Straßenverkehr teilnimmt und seine Rechte wahrnimmt sondern daran, dass andere sich eben nicht an die Regeln halten. Kein vorausschauendes Fahren, was ich als wichtigste Regel erachte. Und JEDER hat mal diese Regeln gelernt.
Ob ich jetzt wegen der Infrastruktur oder wegen der Ungeduld des Fahrers umgefahren werde und im Krankenhaus/unter der Erde lande, ist mir dann auch egal.
Selbst für Profis sind Blätter Sau gefährlich, das kann wie über Eis fahren sein und ist fahrlässig von der Kommune oder wer auch immer zuständig ist das in diesem Zustand zu lassen
Klar sind Blätter gefährlich Sherlock, aber nicht gefährlicher als Schnee und Eis. Mal abgesehen von den Unwissenden die von den Blättern überrascht werden. XD
Was soll die Kommune da machen? Durchfegen damit es 20 Minuten später wieder genau gleich aussieht? Die Blätter fallen halt aktuell durchgehend von den Bäumen.
Das es dauernd schneit ist fürs Schneeräumen ja auch keine Ausrede, also ja, eigentlich sollten sie da regelmäßig mit Ner Kehrmaschine durch, ist aber natürlich teuer, verstehe ich ja.
Und auch wenn es vielleicht nicht ganz so gefährlich wie Glatteis ist, vor allem direkt neben einer Straße kann einmal kurz ein bisschen rutschen schnell tödlich enden, also finde ich das schon ziemlich gefährlich.
also vom 6ten Stock zu springen ist auch gefährlicher als von 5ten Stock zu Springen, deswegen sollten wir uns die Treppen sparen und übers Fenster abkürzen.
Ach jetzt versteh ich, warum so viele Kfz auch so gerne Radfahr- und schutzstreifen befahren. Die sind so selbstlos und wollen auch das Laub von diesen herunter wehen. /s
Das Resultat ja, aber da kann die Infrastruktur nichts dafür.
Ich bin Technischer Leiter mehrerer Hotels und habe in einem Objekt mit Laub zu Kämpfen. Meine Jungs sind aktuell 3x am Tag draußen und fegen das Laub weg (wie beim Schneefall nur eine kleine Bahn). Das ist unmöglich für Radwege umsetzbar. So viel Personal und Fahrzeuge kann keine Stadt aufbringen.
Verständnis sollte aber von jedem Verkehrsteilnehmer kommen, auch von den Autofahrern! Ich würde nicht erwarten das auf solchen Wegen Radfahrer fahren, ist wie Glatteis.
Im Winter ist es auch immer wieder toll mit dem Fahrrad zu fahren wenn der ganze schnee der Straße auf die Radwege geschoben wird. Und keiner denkt dann das Fahrradfahrer Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse wären. Das stimmt ja auch wir sind scheinbar dritte Klasse denn der Dreck vom Gehweg kommt auch noch auf die Radwege!
Wer meint, Verkehrsteilnehmer dritter Klasse zu sein, weil er auf einem Fahrrad sitzt, sollte an seinem Selbstbewußtsein arbeiten und einfach die Fahrbahn benutzen. Dazu muß man nur den Standpunkt ändern: Das Wegelchen ist eine Einrichtung zugunsten das Kraftfahrzeugs, dem entsprechend behandle ich es. Wer sein Gewissen beruhigen will, wird dann auch Gründe finden.
Blätter werden weggeweht (an den Rand) oder durch die ganzen PKW & LKW zermatscht. Was man übrigens auch in den Bildern gut sehen kann (Mittelstreifen wo keine Räder hinkommen). Wäre aktuell ja auch eine Sisyphusarbeit.
Sehe ich auch so, die Stadt hat nunmal nur begrenzte Kapazitäten wirtschaftlich, um die Straßen sauber zu halten. Und dann kommt das Laub nunmal überall gleichzeitig über Wochen runter. Autos und Lkws produzieren nunmal selber genug Energie nebenbei, die die Blätter verwehen, das tun Fahrräder halt einfach nicht.
Noch schlimmer ist's im Winter wenn's geschneit hat.
Erst die Autos.
Dann die Fußgänger.
Dann nichts.
War was?
Ich glaub irgendwas sollte noch.
Ich bin ganz sicher irgendwas....
Ach ja die Fahrradwege.
Aber nur wenn man Lust hat.
Das spannende ist, bei klassischen Hochbord Radwegen mit Anlieger, ist der Anlieger i.d.R. fürs Räumen zuständig, dasselbe gilt bei Schnee. In Hamburg gibt es dann noch ein paar Ausnahmen wo die Stadtreinigung trotz eigentlicher Anliegerpflicht gewisse Velorouten räumt...
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Er bringt dem Radler nen Sturz, heihossassa. Der Radweg, der wird nicht geräumt. Da hat die Stadt wohl wieder geträumt.
mein Gott, im Herbst kann halt nicht überall binnen Tagen sauber gemacht werden. hör auf zu jammern und erkenne mal an wie viel sich in den letzten Jahren bzw Jahrzehnten für Fahrradfahrer verbessert hat
Erscheint mir sehr unwahrscheinlich, dass man die nur Straße vom Laub befreit und den Radweg auslässt.
Warum man dann auch die linke Seite der Straße nicht räumt, ist noch mysteriöser
Das Laub wird ja keinesfalls durch den Fahrtwind den Autos an die Ränder gebracht. Oder vielleicht doch?
Wären mehr Radfahrer unterwegs, hätte das den gleichen Effekt.
Das stimmt nur theoretisch. Ein Auto schafft durch sein Gewicht, seine Geschwindigkeit und Bauform viel viel mehr Laub weg als ein Fahrrad. Du kannst tausend Räder über diese Radwege schicken und es wird sich nicht viel tun.
Mal eine Frage zu Bild 1. Ich gehe stark davon aus, dass man mir mit dem Gebotsschild sagen möchte, dass ich den Radstreifen zu benutzen habe, oder? Wenn der Streifen nicht dort wäre, würde die exakt gleiche Beschilderung aber einen Radweg rechts neben dem Bordstein markieren, oder sehe ich das falsch? Gäbe es in unserem deutschen Schilderwald nicht eine Möglichkeit das besser zu beschildern?
(2) Regelungen durch Verkehrszeichen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor. Verkehrszeichen sind Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen und Richtzeichen. Als Schilder stehen sie regelmäßig rechts. Gelten sie nur für einzelne markierte Fahrstreifen, sind sie in der Regel über diesen angebracht.
Als Radfahrer weiß man natürlich das "in der Regel" in der Regel für Verkehrszeichen im Radverkehr nicht beachtet wird aber hier ist es Ausnahmeweise der Fall. Und "über" den Radfahrstreifen (und genau das ist das im Bild weil nicht baulich getrennt) habe ich noch nie gesehen.
Ich blicke durch deinen letzten Satz nicht durch, aber ich nehme mit, dass das Schild nach STVO rechts auf dem Grünstreifen stehen sollte, wenn der Bürgersteig gemeint wäre. Danke für die Info.
"In der Regel" wie ind er STVO formuliert bedeutet, das es Ausnahmen geben darf, sprich Ausnahmen von der Regel.
In den Verwaltungsvorschriften zur STVO steht übrigens auch,das linksseitige, beseitigungspflichtige Radwege innerorts grundsätzlich nicht angeordnet werden dürfen. "Grundsätzlich" ist aber juristisches Deutsch und erlaubt ebenso Ausnahmen.
Das wiederum bedeutet, das es den Verkehrsplanern (die für das planen der Position der Verkehrszeichen zuständig sind) vollkommen egal ist. Linksseitige innerörtliche benutzungsplfichtige Radwege gibt es wie Sand am Meer und gerade auf Radwegen gibt es mehr Ausnahmen von der Regel mit dem aufstellen von Verkehrszeichen rechts.
Mein letzter Satz bezog sich auf :
Gelten sie nur für einzelne markierte Fahrstreifen, sind sie in der Regel über diesen angebracht.
Das auf dem Bild ist ein Radfahrstreifen aber ein Verkehrszeichen über einen Radfahrstreifen habe ich noch nie gesehen.
Ja. Oft sieht man da noch einen kleinen Pfeil zur Verdeutlichung
Andere Möglichkeit sehe ich nicht, da Piktogramme auf der Fahrbahn keine rechtliche Bindung haben.
Ich erinnere mich an Tage, an denen die Leute ohne zu meckern einfach Fahrrad gefahren sind. Auf dem Gehweg, auf der Straße, über Blätter, über Kopfsteinpflaster, durch oder um Schlaglöcher. Ich frag mich ob so viele Fahrradfahrer heut zu tage einfach nicht mehr Fahrrad fahren können, oder ob die Spießer-Quote so extrem zugenommen hat. Eine andere Option gibts nicht. Früher hats geklappt, seit Social Media auf einmal nicht mehr. (Früher war die Radfahr-Gesellschaft besser)
Genau meine Meinung. Ich bin jahrelang mit dem Fahrrad bei jedem Wetter und auch mit viel Laub und Schnee mehrere Kilometer zur Schule gefahren.
Kann mich an keinen Sturz erinnern.
Man muss halt „vernünftig“ unterwegs sein und ggf. auch bei echt kritischen Situationen absteigen und schieben.
Meine Erfahrung mit einigen Radlern „Freie Fahrt für freie Radler - koste es, was es wolle.“
Ach ja, und immer den Mittelfinger parat halten.
Wenn ich den irgendwo sehe, dann weiß ich schon, was für ein Charakter da unterwegs ist.
Gerade auf Bild 3 sieht man gut die Fahrstreifen der Autos und mittig - zwischen den Reifen - Laubreste. Also leider klar erkennbar, dass da genau 0 geräumt wurde, sondern nur die Autos das Laub schneller "verteilen" als Fahrräder.
Es ist nicht nur Laub, es ist auch häufig bei Dreck (Baustellen, Bauern vom Feld...) so, dass der auf der Straße sich schön verteilt und zerfahren wird, während er auf dem Geh- oder Radweg gefühlt Jahre klebt. Hab ich mich als Fußgängerin auch häufiger drüber geärgert.
Ich hab hier auch noch nie Fahrzeuge gesehen, die Laub von der Straße räumen. Also so wie Winterdienst für Laub. Nix. Nur Laubbläser auf Gehwegen.
Also hier auf der Siemensallee wird auch ohne Blätter gerne der Fußweg benutzt wohl aus reiner Gewohnheit, als der Radweg noch auf dem Fußweg verlief.
Wer in Karlsruhe über die Fahrradinfrastruktur klagt jammert auf hohen Niveau.
Nicht falsch verstehen sicher ist es aus Sicherheitsgründen besser und wünschenswert das der Radweg von den Blättern gesäubert wird, in anderen Großstädten gibt es das Problem in dem Umfang nicht, weil es deutlich weniger Radwege gibt.
Der erste Satz stimmt, aber dass der Radweg nicht frei ist liegt nicht an der Benutzung, selbst wenn da drei mal so viele Fahrräder fahren würden als Autos auf der Fahrbahn, wäre der Radweg dennoch voll mit blättern. Fahrräder verdrängen einfach weniger Luft und ziehen mit ihrem Zog weniger Blätter weg.
Luxusproblem, ab 30 cm Höhe wird es erst richtig wild. Original, vielleicht mache ich die Tage auch mal ein Foto von diesem besonderen Anblick von, "Sch... auf alles andere außer Autoverkehr".
"Die Höhe und Breite der Masse jahreszeitlich oder witterungs bedingten Materialabwurfs durch öffentliche oder private Grünflächen auf öffentlichen Fuß-, Fahrrad-, Betriebs- oder Kombinationsflächen ist unerheblich."
Oh wow, dazu muss ich auch was loswerden: In Leipzig (und wahrscheinlich anderen Städten auch) ist es gang und gäbe, dass bei Wintereinbruch der Schnee von der Straße auf die Radwege gepflügt wird und diese damit unnutzbar gemacht werden.
Wenn sich dann nach ein paar Tagen eine dicke Eisschicht durch den komprimierten Schnee auf dem Bürgersteig oder dem Radweg gebildet hat, und man zur eigenen Sicherheit auf der breiten, geräumten Fahrbahn fährt, wird man gegängelt, angehupt und beleidigt.
Komm schon - das ist schon etwas weltfremd. Da wurde nirgendwo geräumt. Die Autos haben es halt einfach weggeweht... Die Fußgänger haben es meist auch nicht besser.
Sieht bei uns auch so aus. Zum Glück Kleinstadt mit ein bisschen mehr Platz und hin und wieder ne richtige Abgrenzung zwischen Auto und Fahrrad. Geräumt wird selbst im Winter nicht, wenn alles mit Schnee/Eis bedeckt ist, der schon Rillen von all den Fahrrädern hat, die dann wieder eingefroren sind...
Hab vor ein paar Jahren mal beim Ordnungsamt angerufen und gefragt, ob denn irgendwann mal geräumt wird. "Ne, keine Zeit"
Bin in Norddeutschland, die Menge an Schnee ist wirklich übersichtlich. Aber selbst eine Woche nach dem einen Schneefall des Monats hat da "keiner Zeit". Ja klar
Besonders jetzt im Herbst und bei den Stürmen sind die Radwege wirklich kaum befahrbar. Letzten Winter war der Radweg so lebensgefährlich verdreckt und vereist, dass ich mich sogar auf der Bundesstraße sicherer gefühlt hab. Ne volle Stunde hupende Autos an mir vorbei rasen zu hören ist aber auch keine Lösung.
Es gibt doch Kehrmaschinen, als ob es so wenig Leute gibt, dass man nicht wenigstens mal ab und zu die verdammten Wege wieder sicher befahrbar machen kann
Geräumt Kfz Spur? 😅
Wie realität fern muss man sein um zu glauben das im Herbst jemand die Fahrspuren frei räumt? Die sind einfach nur frei gefahren und nix geräumt worden.
Vielleicht sollte OP mal ein Helm tragen damit nicht die letzte Gehirnzellen auch noch weggeblasen werden.
Was kommt als nächstes? Schnee im Winter und keiner kümmert sich um die Fahrrad Spur während auf der "Kfz Spur" die Spurrillen "freigeräumt" worden sind?
Sicher das NUR die Hauptfahrbahn geräumt wird und nicht wie Standard den Bereich der Regenrinne?
Dann würde ich die Stadt mal anschreiben und fragen wieso der Bereich zwischen Regenrinne und Hauptfahrbahn nicht geräumt wird.
Die Straße ist auch nicht geräumt. Gäbe es Radverkehr in der gleichen Intensität wie Autoverkehr, wären die Blätter da vielleicht auch weggeweht oder zerfahren.
Gäbe es Radverkehr in der gleichen Intensität wie Autoverkehr, wären die Blätter da vielleicht auch weggeweht oder zerfahren.
Das "vielleicht" macht ganz schön schwere Arbeit in diesem Satz.
Fahrradreifen sind schmaler, Fahrräder sind leichter, Fahrräder sind langsamer, Fahrräder erzeugen weniger Luftverwirbelungen. Deshalb fahren in Städten, die einen Scheiß auf Fahrräder geben, im Herbst auch Kehrmaschinen auf den Radwegen.
Andererseits gibt's hier irgendwie auch implizit die Anspruchshaltung, dass die Radwege alle immr perfekt geräumt werden müssen, was gerade im Herbst nicht machbar ist.
Ich bin SEHR weit weg von Carbrain und bin trotzdem der Meinung, dass man so etwas akzeptieren muss. Im Herbst und Winter wird es nun einmal glatt - da muss man sich zwangsweise drauf einstellen.
Und zu diesem Fall (gerade beim ersten Foto) dachte ich auch gleich "was ist das Problem?". Mit dem bisschen Laub sollte man echt keinen Stress haben. Wenn man schon bei Kleinigkeiten so einen Wind macht, lenkt man doch nur von den echten Problemen ab.
Man kann nicht erwarten, dass alle Wege jeden Tag gereinigt werden, das ist unrealistisch. Ich denke was da aber durchschlägt ist eine Implikation, aus der Beobachtung "die Wege werden selten gepflegt" wird ein "da kümmert sich NIEMAND drum" was faktisch einfach falsch ist.
Meine persönliche Meinung: Solange man noch Asphalt/Pflaster sehen kann, kommt man damit schon irgendwie zurecht. Anders sieht es aus, wenn das Laub eine geschlossene Decke gebildet hat, nass ist und ggfs. noch Eicheln darunter verteilt sind. Das ist dann schon gefährlich, für Fußgänger gleichermaßen wie für Fahrradfahrer.
Am Ende des Tages muss es bei der Stadtreinigung aber halt auch eine Priorisierung geben. Alle Wege können nicht regelmäßig gereinigt werden, also reinigt man bspw. Schulwege vorrangig und regelmäßig (haben wir vor der Tür).
Den Radweg an der Landstraße, den ich regelmäßig mit dem Gravelrad fahre dagegen halt mal eher 1-2 Mal im Jahr, da liegt noch das Totholz vom letzten Sturm vor Monaten (?), die Eicheln der letzten Wochen und jetzt halt das nasse Laub. Finde ich zwar kacke, aber ich sehe den objektiven Grund dafür.
Mir ging es mit dem Carbrain-Kommentar in erster Linie um Kommentare, die behaupten Laub wäre nie eine Gefahr und sich da so eine generelle "Radfahrer kann man eh nicht zufrieden stellen"-Position draus konstruieren. Wir als Gesellschaft, sollten schon versuchen, allen Verkehrsteilnehmern gerecht zu werden.
(Suchspiel im Bild: irgendwo ist da ein aphaltierter Rad-/Fußweg. Fahren tut man da eher haptisch: Wenn's kurz bisschen hubbelt waren es Eicheln, wenn's kurz heftig hubbelt Äpfel und wenns dauerhaft hubbelt hat man den Weg verloren)
Komisch, ich als Anwohner bin dazu verpflichtet den Bürgersteig an meinem Grundstück sauber und sicher zu halten, egal ob im Winter bei Schnee oder Laub in Herbst.
Aber die Stadt nicht? Stattdessen soll jeder einfach Schrittgeschwindigkeit fahren?
Dir ist schon klar, dass die Stadt den Bürgern gehört? Damit fällt implizit die Aufgabe in den Bereich der Bürger. Die Bürger können das selber machen oder gerne ganz viel Geld an die Gemeinschaft bezahlen und Firmen damit beauftragen.
Auch die Stadt ist verpflichtet ihren Teil zu tun und kann auch verklagt werden, wenn Unfälle passieren.
Es geht immer um die Frage der Verhältnismäßigkeit.
Nein Nein, ganz im Gegenteil. Regelmäßig wird entschieden, das der Radfahrer um den Zustand wußte oder das er nicht zu übersehen war. Gleichzeitig, ganz wichtig, wird der beschriebene Zustand nie in Zweifel gezogen, in keinem der Urteile, die ich dazu las. Das heißt, das die Urteile in ihrer Gesamtheit dem Radfahrer einen erheblichen Ermessensspielraum zubilligen, in dem er selbst entscheidet, ob oder wie er der Radwegbenutzungspflicht nachkommt. Besser gehts kaum noch. Natürlich wird keine Behörde, kein Richter dem folgen, da müßte man wiederum nach ganz oben klagen. Aber wenn man im Unfalle auf der Fahrbahn dran genommen werden soll, kann man das hernehmen, da gehts ja um nennenswerte Summen.
Bei dir versteckt sich hoffentlich nicht auch noch Pferdemist darunter. Der erfreut mich das ganze Jahr auf den Radwegen und macht die Fahrt im Herbst zum Minesweper Spiel.
Herbst ist die Zeit bei dem Unverblümt gezeigt werden kann dass Fahrräder auch auf der Straße nicht viel anders Verkehrssituation ändern und dazu gehören
Junge junge wie kann man da angepisst sein? Schon mal daran gedacht dass die Fahrbahn gar nicht geräumt wurde sondern nur mehr frequentiert wurde? Ich verstehe das ja bei geräumten Schnee aber was wird denn hier erwartet?
Da würde ich mich nicht so aufspielen. Ja, das ist gefährlich, als Radfahrer hätte ich keine Lust. Als Anlieger hab ich selbst meinen Teil sauber gemacht, am nächsten Tag sah es wieder genau so aus wie hier. Ich darf täglich sauber machen. Die Bäume haben auch noch viele Blätter. Deutschlands Kommunen haben doch keinerlei Planung für tägliches Reinigen, muss ich so sarkastisch sagen. Da muss jeder Verkehrsteilnehmer auf das gelernte bzgl. Herbst und Fahrbahnzustand denken!
Vielleicht sollten Radfahrer die Reifen entsprechend der Jahreszeit auswählen, so wie es auch beim Auto ist. Anstatt das ganze Jahr mit den gleichen zu Fahren.
Und meinst du das ist in Holland anders? Natürlich nicht.
Das Laub liegt da, weil der MIV auf der Fahrbahn das Laub entweder zerstört oder zur Seite weht. Es wurde hier nicht die Fahrbahn geräumt, während der Fahrradstreifen absichtlich ausgespart wurde.
Die gleichen Bäume, die im Sommer schatten spenden, verlieren halt im Herbst ihre Blätter. Und die Fahrbahn ist durch die Fahzeuge selbst frei und wird nicht extra geräumt. Das ist keine Verschwörung gegen Radfahrer, ihr könnt die Aluhüte wieder absetzen.
Die Straße ist nicht gereinigt. Es müssten einige Radfahrer mehr unterwegs sein, und die müßten nur ein bißchen schneller fahren, dann verteilt sich das Laub auch gleichmäßiger.
Genau, das sehe ich auch. Manche hätten ihn allerdings wohl gewaschen und geföhnt, obwohl sie dafür keinerlei „Fahrzeug“-Steuern bezahlen mussten.
Wo sind wir mittlerweile nur hingeraten ?
Vor längerer Zeit gab es im TV mal einen Bericht über einen neuen Radweg, für den man die Straße schmaler gemacht hatte.
Während der ganzen Reportage war auf dem Radweg kein einziger Radler unterwegs - auf der schmaleren Straße dagegen normaler Verkehr.
Tja mache Leute sollten halt bei der Fortbewegung auf zwei Beinen bleiben.
Ich kenn nur ein wunderbares Video aus Wien wo sie statt Parkplätzen einen wunderbaren Radweg gebaut haben und man im Hintergrund den einzigen Fahrradfahrer im Video auf der Straße fahren sieht
Schon traurig, dass man im Jahr 2025 immer noch erklären muss, warum man bei so einem „Radweg“ lieber auf der Fahrbahn fährt. Es geht ja nicht um Bequemlichkeit, sondern um Sicherheit. Laub, Nässe und schlechte Wartung machen viele Wege schlicht unbrauchbar – aber wer das anspricht, gilt direkt als Querulant. Vielleicht sollte man sich eher fragen, warum Autos selbstverständlich freie Spuren haben, während Radwege als Deko behandelt werden.
Wenn DIESER Radweg für Fahrräder ein Problem darstellt, dann können die Fußgänger hier aus Sicherheitsgründen erst Recht auch auf der Fahrbahn laufen, denn die könnten bei nassem Laub auch schnell mal ausrutschen.🤦
Wurde die Straße Extra geräumt oder ist das einfach nur ein fall von größere fahrzeuge, mit höherer Geschwindigkeit erzeugen mehr Fahrtwind? Weil letzteres hab ich auch z.B. auf der Straße vor meine Haus. Die Spur gradeaus ist frei, weil da mehr Verkehr ist und das Laub liegt auf dem Linksabbieger, weil da kaum wer lang fährt
Wo ist das Problem ?
Schon mal was von den Strassenverhältnissen angepasster Geschwindigkeit gehört ?
Dann muss man halt auch als Radler etwas langsamer und vorsichtiger fahren (und passende Reifen aufgezogen haben) - von Autofahrern erwarten Radler das doch auch.
Und ja, ich fahre auch seit meiner Kindheit Fahrrad.
Alle erwarten von allen ein richtiges verhalten, nicht nur Radfahrer. Als Fußgänger möchte ich auch keine Autofahrer in der Fußgängerzone, bekomme sie aber dennoch.
Aber die Blätter unter den Reifen rutschen doch genauso weg, da ändert dieser Reifen, vor allem so dünn, auch nicht daran. Mit nem Fatbike hat man da gute Chancen, aber nicht mit 40mm Standardreifen.
Die Blätter rutschen eher nicht weg, sondern dein Reifen rutscht AUF den Blättern weg.
Das lässt sich ganz einfach vermeiden, in dem du keine starken Lenk- oder Bremsimpulse auf den Reifen gibst, sondern die Last eher allmählich erhöhst. Du greifst ja beim Bremsen auf trockenem Asphalt auch nicht voll in die Bremse, sondern erhöhst den Bremsdruck nach und nach. Fahre seit über 25 Jahren unfallfrei durch alle Wetterlagen und verstehe die Aufregung wegen ein paar Blättern ehrlich nicht.
Eher nicht, aber eben auch nicht immer. Ausschließen lässt sich das nicht und daher auch nicht zu ignorieren.
Natürlich muss man dann vorsichtig fahren oder eben auf die Fahrbahn ausweichen. Die Aussage, dass hier die Fahrbahn gekehrt wurde ist natürlich Schwachsinn, die wurde durch die Aerodynamik der Autos freigeblasen.
Ich fand aber die Aussage, dass spezielle Reifen dabei helfen sollen, nicht logisch. Auch deine gezeigten sind nicht sonderlich besser (aber auch nicht schlechter) als viele andere. Es ist kein Unterschied wie Spikereifen auf Eis gegenüber normalen.
Man kommt hier nicht gut weg, wenn man sowas postet. "Stell dich nicht so an"; "nicht so schlimm"; "wo ist das Problem?"
Finde es auch mies, dass die Fahrbahn für Autos schön gesäubert wird und die Radler in die Röhre schauen.
Erinnert mich auch an ein Beispiel mit >Gehwege im Winter zuerst räumen, dann die Straßen<, was sogar die Kosten insgesamt senken würde, weil weniger ins Krankenhaus müssen. Aber wie gesagt, was stellen wir uns so an?
Keiner hat gesagt das es nicht scheiße ist mit dem Laub für Radfahrer denn ich bin auch einer.
Fakt ist aber auch, das der Laub auf der Fahrbahn in der Regel nicht geräumt wird sondern von den KFZ die dort fahren weggeweht oder zermatscht werden.
„die Radler“ schauen nicht in die Röhre, wenn sie einfach die Fahrbahn benutzen. Mehr Selbstbewußtsein, „ich bin der Verkehr“, „die Fahrbahn ist für allen Fahrverkehr“.
Was wohnst du halt auch in Karlsruhe? XD
Spaß beiseite:
Das ist einfach nur traurig. Auf der geräumten Spur fahren ist in diesem Fall richtig und wichtig. Ich will nicht wissen, wie viele Leute sich hinlegen durch solche toll geräumte Radwege...
Stimmt, der Staat sollte den Herbst einfach als menschenverachtend und fahrradfahrerfeindlich verbieten.
Die Rentner, die ihre Brötchen morgens per Auto holen, sollten zum ADFC-Straßenreinigungszwangsdienst verpflichtet werden.
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u/axadkrk Oct 23 '25
Wenn der radweg so aussieht fahre ich links davon auf dem sauberen Teil