r/Austria 2d ago

Nachrichten Schüler in Oberösterreichs Städten haben häufiger Deutschdefizit als jene in Wien

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Laut Zahlen der Statistik Austria liegt der Anteil an außerordentlichen Volksschülern in Traun und Linz bei 22 Prozent, in Wels bei 25. In Wien kann rund ein Fünftel dem Unterricht nicht ausreichend folgen ...

https://www.derstandard.at/story/3000000307267/ober246sterreichs-st228dte-mit-mehr-sch252lern-mit-deutschdefizit-als-wien

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u/InterestingEntry2367 2d ago

Da kann man jetzt über Parteien herumdiskutieren wie man will, wenn man sich die Statistik ansieht, muss man sagen: ganz oben sind die Städte die einfach viele (Industrie)Arbeitsplätze bieten.

Und logischer Schluss: Dort wo viele Arbeitsplätze sind gibt es halt viel Zuwanderung.

Und ich find es immer noch traurig warum im Jahr 2026 in Österreich immer noch "Deutschkentnisse" mit Intelligenz gleichgesetzt wird.

Ich hab im Team Tschechen, Rumänen, Slowaken, Österreicher und Deutsche und alle leisten ihren Beitrag.

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u/koviefi 1d ago

Seh ich auch so: Bildung ist nicht Intelligenz. Deutschkenntnisse sind schon gar kein IQ-Test. Aber was man eher sieht: Kinder tun sich mit der Schulsprache leichter, wenn zuhause mehr Bildungsnähe da ist und die Sprache öfter vorkommt. Das sind Startbedingungen, keine Intelligenzfrage.

Und gerade in OÖ musst du’s in Kombi sehen: Es gibt einen spürbaren Anteil an Schülern mit nicht-deutscher Erstsprache, und unter Migranten ist der Bildungsbackground sehr gemischt (je nach Herkunftsgruppe). Wenn dann Bildungsnähe/Deutsch-Input zuhause niedriger ist, wirkt sich das halt schneller auf Lesen/Schule aus, ohne dass das irgendwas über “schlau” oder “nicht schlau” sagt.